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Das neue ZCL im Bau (3.3.2017)

Das neue ZCL im Bau (13.3.2017)

Inbetriebnahme des Flüssigstickstofftanks

Arbeitsschutz

Zeitweilig sind von SAUS bereitgestellte Mund-Nase-Bedeckungen abrufbar. Die Handhabungshinweise des Herstellers sind hier abrufbar.

Für den Laborgebrauch sind die folgenden Artikel im Lagersortiment gelistet. Für Beschäftigte mit regelmäßiger Labortätigkeit und Bedarf an Korrekturgläsern kann anstelle einer Überbrille auch mittels Rahmenvertragsabruf eine Laborschutzbrille mit geschliffenen Gläsern angefordert werden. Hierzu ist die normale Bedarfsmeldung an den Einkauf zu senden, die Anpassung erfolgt bei einem Vertragsoptiker, beispielsweise in Düsseldorf-Bilk.

Art Artikel Herstellerinformation
Laborschutzbrille, normale Kopfform, mit UV-Schutz UVEX pheos (9192.225)  
Laborschutzbrille, schmale Kopfform, mit UV-Schutz UVEX pheos S (9192.710)  
Überbrille, mit UV-Schutz UVEX Super F OTG (9169.585)  

Schutzbrille, hartbeschichtet, antifog, entspiegelt, UV400-Schutz, plano, jedoch baugleich zu Korrekturbrillen

ForSec A310 Bedienungsanleitung

 

Über die Eignung der im Sortiment des ZCL geführten Handschuhe im Bezug auf ihre Verwendbarkeit im Umgang mit verschiedenen Substanzen liegen folgende Prüfergebnisse der Hersteller vor.

Beständigkeit
Typ Produkt Prüfergebnisse Spalte

Einwegschutzhandschuhe,

Nitril ungepudert, Größen S, M, L, XL

VWRCollection Nitril VWR VWR Nitril

Einwegchemikalienschutzhandschuhe,

Nitril ungepudert, Größen 6-11

KCL Dermatril P 743 KCL Nitril NBR 743

Chemikalienschutzhandschuhe

Polychloropren, Größen 7-11

KCL Camapren 722 KCL Chloropren CR 722

Chemikalienschutzhandschuhe

Polychloropren, langer Stulp, Größe 9

KCL Camapren 726 KCL Chloropren CR 726

Baumwollhandschuhe,

Grobstrick mit Noppen

RL 1425 Richard Leipold (Verbraucherinformation mechanischer Schutz)
Baumwollunterziehhandschuh KCL Sahara Trikot 020 KCL-Info (Verbraucherinformation)
Fünffinger Handschuhe für die Kryogenhandhabung Gläsel 405 3711 EN 511:2006 121 (ohne)

Eine Eignung im Sinne eines Schutzhandschuhes ist üblicherweise gegeben, wenn die Beständigkeit für mindestens 30 Minuten besteht. Dies entspricht in den Tabellen jeweils dem Eintrag „2” oder höher.

Handschuhe, deren Beständigkeit zumindest im Minutenbereich liegt, können zwar nicht als Schutzhandschuh, jedoch als Spritzschutz im Umgang mit der fraglichen Substanz verwendet werden. Hierbei muß sichergestellt sein, daß eine Kontamination tatsächlich sofort erkannt wird und der Handschuh ebenfalls sofort von der Haut des Trägers entfernt werden kann.

Die Produkte des Hautschutzplanes der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf erhalten Sie auch im ZCL. Sie werden in der Auflistung der Lagerartikel in der Warengruppe Arbeitsschutz geführt.

Hautschutzplan
Bezeichnung Anwendungsbereich Druckvorlage
Labor Laborbetrieb PDF-Datei
Labor / Desinfektion Laborbetrieb mit Hinweis auf Händedesinfektionsbedarf PDF-Datei
Werkstatt / Freiland Werkstätten, Gärtnereibetrieb, Arbeiten mit UV-Belastung, weitere handwerkliche Tätigkeiten PDF-Datei

Diese Hautschutzpläne sowie die darin aufgeführten Produkte sind zwischen der Stabstelle Arbeits- und Umweltschutz sowie dem Betriebsärztlichen Dienst abgestimmt. Bei Unverträglichkeiten einzelner Mitarbeiter oder über den beschriebenen Bereich hinausgehenden Anforderungen berät der Betriebsärztliche Dienst zu Alternativen und Ergänzungen.

Es stehen Labormäntel in der Farbe weiß mit langem Arm, Reverskragen, Gehschlitz und drei Taschen in den unten aufgeführten Größen zur Verfügung.

Form Größenabstand Kleinste Größe Größte Größe
Damenschnitt 2 (...38/40/42...) 34 52
Herrenschnitt 2 (...48/50/52...) 44 62

Prinzipiell sind weitere Größen oder Sonderanfertigungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die über diese Größenstaffelung hinausgehende Bedürfnisse haben, möglich. Diese Option führt jedoch zu einem Preisaufschlag und einer gewissen Lieferzeit.

Die Leistungsmerkmale entsprechen den Vorgaben der Stabstelle Arbeits- und Umweltschutz (SAUS) und beinhalten unter anderem:

  • Hoher Entflammbarkeitsschutz: 100% Baumwolle
  • Geringes Unfall-/Kontaminationsrisiko am Arm: Ärmelweitenverstellung
  • Einfache Notöffnung: Verdeckte Druckknopfleiste
  • Bei 95 °C waschbar, trommeltrocknergeeignet und bleichstabil

Die Beschaffung erfolgt zusätzlich unter Einbeziehung der Kriterien:

  • Umweltfreundliche / schadstoffarme Herstellung
  • Anteilige Verwendung fair gehandelter Rohstoffe
  • Sozialverträgliche / nachhaltige Produktion

Wäsche kann während der Öffnungszeiten im verschlossenen und mit dem Kürzel der Betriebseinheit gekennzeichneten Wäschesack abgegeben werden. Wäschestücke aus Radioaktivbereichen sind vorab freizumessen. Die Reinigung erfolgt in der Regel innerhalb einer Woche.

Ein vorausgefülltes Anforderungsformular steht bereit, Kennzeichnungsanhänger für die Wäschesäcke können im ZCL angefordert werden.

ZCL-Nummer Dienstleistung
12R100 Reinigung, Kittel, gepreßt
12R110 Reinigung, Kittel, handgebügelt
12R120 Reinigung, Handtuch
12R130 Reinigung, Polohemd
12R140 Reinigung, Arbeitshose
12R150 Reinigung, Jacke, dünn
12R160 Reinigung, Jacke, Parka

Im Bereich der Kittelreinigung wird üblicherweise die etwas preiswertere Variante ,,gepreßt'' verwendet.

Wäsche wird mit der Kennung der Betriebseinheit versehen. Optional kann der Name des Nutzers mit gekennzeichnet werden, hierzu soll dem sauberen Wäschestück eine Notiz mit der gewünschten Schreibweise des Namens beigegeben werden.

Materialauswahl

Für die HHU ist durch SAUS in Verschärfung der Laborrichtlinien die Beschaffung von Kitteln mit einem Baumwollanteil von 100% festgelegt worden. Dies geschieht, um die Schutzfunktion der schweren Entflammbarkeit dauerhaft sicherzustellen, da bei Mischgeweben aus Baumwolle und Kunstfaser durch wiederholte Wäsche der Baumwollanteil durch übermäßiges Ausbrechen dieses Faseranteils sinken kann und so die Schutzwirkung beeinträchtigt wird.

Durchführung der Reinigung

Die Reinigung von Schutz- und Arbeitskleidung, die bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen getragen wird, muß durch das Unternehmen erfolgen. Eine private Reinigung mit der häuslichen Wäsche ist nicht zulässig, um unter anderem dem Risiko der damit verbundenen Verschleppung von Kontaminationen auf Wäschestücke anderer Haushaltsangehöriger zu begegnen.

Quellen

  • Laborrichtlinien, Punkt 4.6.5
  • GefStoffV,§ 7(6) und § 9(1) 2. i.V.m. §9 (5)
  • je nach Labor auch BioStoffV, § 9 (3) 5.
Verantwortlichkeit: